Was ist ein Held? Die Heldenschmiede von SurviCamp im Kurzporträt

Mit SurviCamp lassen sich viele Dinge verbinden: Survival-Camps, Survival-Ausrüstung, Survival-Sets, Überlebenspsychologie, Krisenvorbereitung, und und und. Diese Begriffe treffen aber nicht den Kern dessen, was SurviCamp ausmacht - sie sind "nur" logische Konsequenzen. Die Essenz von SurviCamp dagegen liegt in jedem Menschen, der den tiefen Wunsch hat, in einer schwierigen Lage einen Unterschied zu machen.

Deshalb bezeichnen wir SurviCamp als Heldenschmiede.

Ein Held - wer oder was ist das? Jemand wie Batman, der gewissenlose Verbrecher zur Strecke bringt? Jemand wie ein Notarzt, der unter großem Druck Menschenleben rettet? Oder jemand wie Edward Snowden, der sich Gefahr begibt, um wichtige Informationen an die Öffentlichkeit zu bringen?

Das Wort Held kann viel bedeuten, je nachdem, wen man danach fragt. Wir können und wollen keine eindeutige Definition geben - aber wir können erklären, warum wir von SurviCamp uns den Helden verschrieben haben.

Wie die Heldenschmiede funktioniert

Wikipedia definiert trocken: "Ein Held ist eine Person mit besonders herausragenden Fähigkeiten oder Eigenschaften, die ihr besonders hervorragende Leistungen ermöglichen." Anders gesagt: Jemand Außergewöhnliches, jemand, der über den anderen steht.

Wir denken, dass das Quatsch ist. Denn ein Held kann jeder von uns sein, auch ohne jahrelanges Training oder übermenschliche Kräfte. Denn ein Held ist vielleicht einfach jemand, der dann etwas tut, wenn andere es nicht tun. Jemand, der anpackt und damit eine Situation zum Besseren wendet. Jemand, der handelt und damit etwas Gutes tut.

Der Wunsch, Gutes zu tun, steckt tief in uns. Ebenso wie das Verlangen, ein kompetentes, fähiges Mitglieder der Gesellschaft zu sein - um sich selbst im Spiegel betrachten zu können, und um sich die Anerkennung derer zu verdienen, die im eigenen Leben eine Rolle spielen. Und hier finden wir zwei Ausprägungen des Helden - nämlich den Helden im eigenen Kopf, und den Helden in der Gruppe.

Der Held im eigenen Kopf

Helden begehen Heldentaten. Ebenso wie beim Heldenbegriff selbst gibt es auch bei den Heldentaten keine allgemeingültige Definition. Wir sind aber davon überzeugt, dass all diese Taten eine Gemeinsamkeit haben: Nämlich eine instinktive, definitive Entscheidung, die ihnen vorangeht. Eine solche Entscheidung muss häufig unter Zeitdruck und mit unvollständiger Informationslage getroffen werden, was eine gewisse Gefahr birgt.

Diese Gefahr macht heldenhafte Entscheidungen zu einer pikanten Sache. Wer richtig entscheidet und richtig handelt, hat die Möglichkeit, etwas Gutes zu bewirken. Wenn sich die Entscheidung aber als falsch herausstellt, kann auch das Gegenteil dabei herauskommen - und im schlimmsten Fall kommen Menschen zu Schaden.

Sobald du dich in einer Survival-Situation befindest, zum Beispiel bei einem Kletterunfall im Gebirge, musst du dir die Frage stellen: Bin ich bereit, ein Risiko einzugehen?

Wenn nein, überträgst du die Verantwortung auf jemand anderen in der Gruppe, sofern es jemand anderes gibt, der bereit ist, diese Verantwortung zu tragen. Das ist auch in Ordnung, wenn dich weder Ausbildung noch Ausrüstung dazu befähigen, das entsprechende Risiko mit einer vertretbaren Erfolgsaussicht einzugehen.

Wenn ja, übernimmst du die Verantwortung für die Situation sowie für die Gesundheit  - oder sogar das Leben - von dir oder eines anderen Menschen. Eine solche Entscheidung musst du im Ernstfall zwar schnell treffen, darfst aber nicht fahrlässig handeln. Du musst eine gewisse Kompetenz besitzen, die dir Gewissheit verschafft, mit der Situation fertig werden zu können.

Diese Entscheidung und die dahinter stehende Kompetenz, bestehend aus einer zielgerichteten Ausbildung und geeigneter Ausrüstung, bezeichnen wir als den "Helden im eigenen Kopf".

Der Held in der Gruppe

In jenem Moment, in dem der Held im Kopf gehandelt hat, muss auch der "Held in der Gruppe" hervortreten. Denn nun gilt es, die Führung der Gruppe zu übernehmen und alle Beteiligten aus der Gefahr zu bringen.

Auch hier wirst du konstant mit schwierigen Entscheidungen konfrontiert, musst Risiken abwägen und eingehen - und das alles in einem viel größeren Maßstab, als wenn du auf dich allein gestellt wärst. Um als Gruppenführer zu bestehen, musst du deinen Führungsanspruch durch richtige Entscheidungen festigen, Ziele formulieren und Aufgaben delegieren.

So groß die Verantwortung des Gruppenführer ist, so groß sind auch die Konsequenzen seines Handelns. Jede falsche Entscheidung kann verheerende Folgen für dich oder die gesamte Gruppe haben, jede gute Entscheidung wiederum kann die Rettung bedeuten. Noch viel mehr als in der Einzelsituation ist in der Gruppensituation Führungskompetenz, Entscheidungskompetenz und der richtige Umgang mit Ausrüstung gefragt.

Zusätzlich zum "Helden im eigenen Kopf" muss der "Held in der Gruppe" also das Gesamtbild vor Augen behalten und in der Lage sein, die gestiegene Verantwortung zu tragen und damit schwierigere Entscheidungen zu treffen.

So werden Helden geschmiedet

Was ist also ein Held? In unserem Verständnis ist ein Held jemand, der unter anderem folgende Kompetenzen gelernt hat:

  • die eigenen Ängste beherrschen
  • Risiken und Gefahren realistisch einschätzen
  • Ausrüstung zusammenstellen und benutzen
  • improvisieren
  • schnell gute Entscheidungen treffen
  • eine Gruppe führen
  • einen ausgeprägten Überlebens-Instinkt besitzen

Niemand kommt mit diesen Kompetenzen auf die Welt, aber jeder kann sie erlernen. Wir glauben daran, dass unsere Welt ein besserer und sicherer Ort wird, wenn mehr Menschen das Rüstzeug zum Helden besitzen - eine Helden-Ausbildung und eine Helden-Ausrüstung.

Unsere Aufgabe ist es deshalb, jeden bei der Entwicklung zum Helden in seinem Umfeld zu unterstützen, zu begleiten, und mit Ausrüstung und stetig aktualisiertem Know-How zu versorgen.

Zudem ist der Gruppenaspekt in Notsituationen extrem wichtig, Einzelgänger haben es schwer. Daher bilden wir ein Netzwerk von Gleichgesinnten, in dem sich Helden entwickeln und gegenseitig unterstützen, Vorbilder finden und Vorbilder sein können.

Diesen Aufgaben widmen wir uns mit aller Energie und freuen uns über jeden Helden, der unsere Schmiede verlässt und die Welt ein Stück besser macht.

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